Mobiles Checkout: Wie ein Ein-Klick-Flow die Absprünge halbierte
62 Prozent der Käufe liefen über das Smartphone — doch das Bezahlfenster war für Desktop gebaut. Mit einem mobilen Flow kehrte die Konversion zurück.
$ cat mobiles-checkout-dfm.md | headEin Versandhändler für Haushaltswaren meldete sinkende Umsätze, obwohl der Traffic stabil blieb. Die Aufschlüsselung lieferte den Schock: 62 Prozent der Besucher kamen über das Smartphone, aber nur 11 Prozent der mobilen Warenkörbe wurden gekauft.
##Das Desktop-Checkout auf dem Handy
Das Bezahlfenster war für Maus und Tastatur entworfen. Kleine Eingabefelder, versteckte Buttons, ein mehrstufiger Flow, der auf dem Desktop funktionierte, auf dem Handy aber ermüdete. Jeder zusätzliche Schritt kostete Käufer.
- ›Adressfelder mit Auto-Vervollständigung und Postleitzahlen-Erkennung
- ›Gastbestellung ohne Zwangskonto
- ›Größere Tap-Ziele von mindestens 48 Pixeln
- ›Ausblenden aller nicht zahlungspflichtigen Felder
Verstecken Sie den Bezahlbutton nicht hinter einem Scroll. Auf dem Handy muss der primäre Call-to-Action ohne Suchen erreichbar sein.
##Ein-Feld-statt-vier-Feld-Flow
Wir reduzierten den mobilen Checkout auf eine Bildschirmseite. Zahlungsdaten wurden über den Anbieter tokenisiert, sodass Kunden beim nächsten Mal nur noch den Code ihres Anbieters bestätigten.
Die mobile Kaufabschlussrate stieg von 11 auf 23 Prozent. Die Absprünge im Bezahlfenster halbierten sich innerhalb von vier Wochen.
Mobiles Shopping ist längst Normalfall, kein Sonderfall. Wer das Checkout für den Daumen baut statt für die Maus, holt Umsatz aus dem Gerät, das die meisten Kunden ohnehin in der Hand halten.
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