FAQ / F.A.Q.
15 Fragen — sortiert nach Kategorie. Durchsuchbar per Live-Filter. Kein Marketing-Blabla, nur Fakten.
Allgemein
4 FragenWer wir sind, für wen wir arbeiten, wie wir ticken.
[Q]Was ist DFM Solutions und was macht die Agentur?
DFM Solutions ist eine Ingenieursagentur mit Sitz in Oberhausen, die webbasierte Systeme entwirft, implementiert und betreibt — von E-Shops über KI-Integrationen bis hin zu DevOps-Infrastruktur. Wir arbeiten nach System-Engineering-Prinzipien: Jedes Projekt ist dokumentiert, getestet und wartbar. Der Fokus liegt auf self-hosted Architekturen mit voller Datenhoheit für die Kundin oder den Kunden.
[Q]Was bedeutet "self-hosted" im Kontext Ihrer Projekte?
Self-hosted bedeutet, dass die von uns gebaute Software auf einem Server läuft, den Sie kontrollieren — typischerweise ein dedizierter VPS in einem deutschen Rechenzentrum. Im Gegensatz zu SaaS-Lösungen fallen keine wiederkehrenden Lizenzkosten an, und alle Daten bleiben in Ihrer Infrastruktur. Hosting, Updates und Sicherheit liegen dabei in Ihrer Hand oder werden über einen Wartungsvertrag durch DFM betreut.
[Q]Wie lange dauert ein typisches Projekt vom Briefing bis zum Go-Live?
Ein typisches Projekt dauert vier bis zwölf Wochen, abhängig von Umfang, Integrationsgrad und Klärungsbedarf. Eine Business-Website ist nach zwei bis vier Wochen live, ein Headless-E-Shop benötigt sechs bis zehn Wochen, KI-Integrationen vier bis acht Wochen. Nach dem Briefing erhalten Sie einen verbindlichen Zeitplan mit Meilensteinen und Review-Terminen.
[Q]Für welche Branchen und Unternehmensgrößen arbeiten Sie?
Wir arbeiten für mittelständische Unternehmen, Kanzleien, Praxen, Verbände und B2B-Firmen mit fünf bis zweihundert Mitarbeitenden. Branchenschwerpunkte sind Legal, Healthcare, Handwerk, Logistik, Finanzwesen und Verbände. Branchen mit besonderen Compliance-Anforderungen — etwa DSGVO, §25 TTDSG oder BFSG — gehören zu unserem Kerngebiet.
DSGVO/Recht
4 FragenDatenschutz, AVV, Consent, deutsche Server.
[Q]Sind Ihre Projekte DSGVO-konform und was bedeutet das konkret?
Ja. DSGVO-Konformität bedeutet bei uns: Daten liegen auf deutschen Servern, mit jedem Dienstleister wird ein Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen, nicht-essentielle Cookies und Tracking-Pixel werden nur nach vorheriger Einwilligung geladen, und es existiert ein nachvollziehbares Löschkonzept. Datenschutzerklärung, Cookie-Consent-Banner und Impressum sind Standardbestandteil jedes Projekts.
[Q]Was bedeutet §25 TTDSG für unsere Website?
§25 TTDSG konkretisiert die DSGVO-Vorgaben für die Speicherung und den Zugriff auf Informationen in Endgeräten — etwa Cookies, Local Storage oder Gerätefingerabdrücke. Danach ist das Setzen nicht-essentieller Endgeräte-Zugriffe nur mit vorheriger, informierter Einwilligung zulässig. Analytics-Cookies, Marketing-Pixel und Session-Aufzeichnungen dürfen erst geladen werden, nachdem aktiv zugestimmt wurde. Wir setzen dafür Consent-Management-Plattformen ein, die technisch sicherstellen, dass keine Daten vor der Einwilligung übertragen werden.
[Q]Was ist das BFSG und ab wann betrifft es unser Projekt?
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) ist die deutsche Umsetzung des European Accessibility Act und seit dem 28. Juni 2025 vollumfänglich anwendbar. Es verpflichtet Anbieter von Produkten und Dienstleistungen im elektronischen Geschäftsverkehr zur Barrierefreiheit — darunter E-Commerce-Websites, Bankdienstleistungen und Personenverkehr. Konkret bedeutet das Konformität mit WCAG 2.1 Stufe AA: Tastaturbedienbarkeit, Screenreader-Unterstützung, ausreichende Kontraste und skalierbare Typografie. Wir prüfen bei Projektstart, ob das BFSG für Ihr Projekt gilt, und setzen die Anforderungen technisch um.
[Q]Wo werden die Daten unserer Nutzerinnen und Nutzer gehostet?
Standardmäßig auf DFM_VPS-Instanzen in deutschen Rechenzentren — typischerweise Frankfurt oder Nürnberg. Es erfolgt keine Übertragung in Drittstaaten außerhalb der EU. Falls Drittdienstleister eingesetzt werden — etwa Payment-Anbieter oder E-Mail-Versand —, prüfen wir deren Standorte und schließen Auftragsverarbeitungsverträge. Auf Wunsch stellen wir eine detaillierte Datenflussdokumentation bereit.
Preise
3 FragenFestpreis, Aufwand, Retainer — transparent, nachvollziehbar.
[Q]Wie ist Ihr Preismodell aufgebaut — Festpreis oder Aufwand?
Beides. Für klar definierte Pakete — etwa Business-Websites, E-Shop-Setups oder DevOps-Pipelines — arbeiten wir mit Festpreisen, die vor Projektstart verbindlich vereinbart werden. Für langfristige Entwicklung, Wartung oder offene Anforderungen arbeiten wir mit Aufwandssätzen (110 Euro pro Stunde Engineering, 95 Euro pro Stunde SEO und Content) und einem monatlichen Deckungsdach. Wartungsverträge starten bei 79 Euro pro Monat. Alle Preise zzgl. Umsatzsteuer.
[Q]Welche Zahlungsmethoden akzeptieren Sie für Projekte und Wartung?
Projektbegleitende Rechnungen bezahlen Sie per Überweisung oder SEPA-Lastschrift. Bei E-Shop-Projekten mit sofortigem Go-Live akzeptieren wir auch Kreditkarten über Stripe. Wartungsverträge werden per SEPA-Lastschrift monatlich abgebuchtet. Alle Rechnungen enthalten eine Umsatzsteuer-Ausweisung nach §14 UStG und sind elektronisch signiert.
[Q]Bieten Sie Wartungsverträge nach dem Go-Live an?
Ja. Unsere Fullservice-Wartungsverträge starten bei 79 Euro pro Monat und umfassen Security-Patches, Abhängigkeitsupdates, kleine Anpassungen und ein festes Support-Kontingent. Für anspruchsvollere Setups bieten wir MANAGED-Verträge ab 640 Euro pro Monat mit Monitoring, Incident-Response und monatlichem Report. Jeder Wartungsvertrag wird mit klarem Leistungsumfang, Reaktionszeiten und Eskalationswegen dokumentiert.
Technik
4 FragenTech-Stack, Architektur, Deployment, Performance-Ziele.
[Q]Welchen Tech-Stack setzen Sie standardmäßig ein?
Unser Standard-Stack umfasst Next.js mit TypeScript für Frontend und API, Prisma mit PostgreSQL für das Backend, Redis für Caching, Docker für die Containerisierung und Caddy als Reverse Proxy. Je nach Anforderung ergänzen wir Elasticsearch für Suche, eine Vektor-DB für RAG-Pipelines oder Terraform für Infrastructure-as-Code. Der Stack wird pro Projekt dokumentiert und begründet, nicht nach Gewohnheit gewählt.
[Q]Warum setzen Sie auf Docker in Kombination mit Caddy?
Docker kapselt Anwendungen und ihre Abhängigkeiten in Containern, die auf jeder Linux-Umgebung identisch laufen — reproduzierbare Builds, sekundenschnelle Starts, keine Vendor-Abhängigkeit. Caddy ergänzt dies als moderner Reverse Proxy mit automatischen Let's-Encrypt-Zertifikaten, deklarativer Konfiguration und hohem Durchsatz. Die Kombination ergibt einen deploymentsicheren Stack ohne manuelle Zertifikatsverwaltung.
[Q]Welches Hosting-Modell empfehlen Sie für welche Projektgröße?
Für kleine Onepager genügt ein geteilter DFM_VPS mit zwei vCPU und vier Gigabyte RAM. Mittlere E-Shops und Business-Websites laufen auf dedizierten VPS mit acht vCPU und 32 Gigabyte RAM. Für High-Traffic-Portale oder KI-Workloads empfehlen wir dedizierte Server oder Multi-Node-Setups. Die konkrete Dimensionierung erfolgt nach erwartetem Traffic, Datenbankgröße und Latenzanforderungen.
[Q]Wie stellen Sie die Performance und die Core Web Vitals sicher?
Wir messen Core Web Vitals sowohl im Labor als auch im Feld — Largest Contentful Paint unter 1,2 Sekunden, Interaction to Next Paint unter 200 Millisekunden, Cumulative Layout Shift unter 0,05. Maßnahmen umfassen Server-Side Rendering, Edge-Caching, Bildoptimierung, Code-Splitting und das Verschieben nichtkritischer Skripte. Vor Go-Live erfolgt ein Performance-Audit mit Lighthouse und Feldmessung.
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