SaaS vs SELF-HOSTED
13 Kriterien im Direktvergleich. Ehrlich, ohne Marketing-Verbiegung. Für welche Variante Sie sich entscheiden — wir helfen bei der Umsetzung.
| Kriterium | SaaS (Cloud) | Self-Hosted (DFM) |
|---|---|---|
| 01Initialkosten | Niedrig, oft 0 € Setup VORTEIL | Ab 2.900 € Setup NACHTEIL |
| 02Laufende Kosten (3 Jahre) | 1.800 bis 18.000 € je nach Paket NACHTEIL | Ab 4.340 € inkl. Setup und VPS VORTEIL |
| 03Datenhoheit | Beim Anbieter, oft US-Cloud NACHTEIL | Volle Kontrolle, DE-Server VORTEIL |
| 04DSGVO-Compliance | Möglich, aber mit Aufwand NEUTRAL | Standard, AVV und DE-Server VORTEIL |
| 05§25 TTDSG-Konformität | Anbieterabhängig NEUTRAL | Standard, kein Tracking ohne Consent VORTEIL |
| 06BFSG-Barrierefreiheit | Standardpakete oft unvollständig NEUTRAL | WCAG 2.1 AA umsetzbar VORTEIL |
| 07Customizing | Limitiert auf Paket-Features NACHTEIL | Unbegrenzt, prozessspezifisch VORTEIL |
| 08Time-to-Market | Stunden bis Tage VORTEIL | 4 bis 12 Wochen NACHTEIL |
| 09Performance | Anbieterabhängig NEUTRAL | Optimiert, LCP unter 1,2 Sekunden VORTEIL |
| 10Anbieterabhängigkeit | Vendor-Lock-in, Migration aufwendig NACHTEIL | Kein Lock-in, Daten portabel VORTEIL |
| 11Update-Management | Automatisch durch Anbieter VORTEIL | Eigenverantwortung oder Wartungsvertrag NEUTRAL |
| 12Support | Standard-Support je nach Tarif NEUTRAL | Direkter Engineering-Kontakt VORTEIL |
| 13Ausstiegsszenario | Datenexport oft limitiert NACHTEIL | Volle Datenmitnahme, offene Formate VORTEIL |
- › Kurze Laufzeit (< 6 Monate)
- › Niedrige DSGVO-Anforderungen
- › Kein Customizing nötig
- › Kein technisches Team vorhanden
- › Langfristige Projekte (> 1 Jahr)
- › DSGVO-kritisch (Gesundheit, Recht, Finanz)
- › Customizing erforderlich
- › Datenhoheit gefordert
Häufige Fragen zum Vergleich
Q1:Was kostet Self-Hosting langfristig im Vergleich zu SaaS?▸
Über 3 Jahre gerechnet: Self-Hosted ab 4.340 € (2.900 € Setup + 40 € × 36 Monate DFM_VPS). SaaS: 1.800 € bis 18.000 €, abhängig vom Anbieter und Paket. Self-Hosting ist bei längeren Laufzeiten deutlich günstiger.
Q2:Ist Self-Hosting DSGVO-konform?▸
Ja, by default. Daten liegen auf deutschen Servern, kein Cloud-Anbieter mitzugriff, AVV mit allen Dienstleistern, keine US-Datenübertragung. Bei SaaS-Lösungen mit US-Anbietern ist DSGVO-Compliance deutlich aufwendiger.
Q3:Was sind die Nachteile von Self-Hosting?▸
Höhere Initial-Kosten (ab 2.900 € Setup), längere Time-to-Market (4–12 Wochen statt Stunden), eigenes Update-Management (oder Wartungsvertrag). Für kleine Kurzzeit-Projekte ohne DSGVO-Anforderungen ist SaaS oft die bessere Wahl.
Q4:Wann lohnt sich SaaS statt Self-Hosting?▸
Bei kurzen Laufzeiten (< 6 Monate), niedrigen DSGVO-Anforderungen, geringem Customizing-Bedarf und fehlendem technischen Team. Für B2B, Gesundheitswesen, Recht, Finanz und langfristige Projekte ist Self-Hosting die bessere Wahl.
Wir beraten ehrlich.
Auch wenn wir primär Self-Hosted bauen — wenn SaaS für Sie die bessere Wahl ist, sagen wir es. Erstgespräch kostenlos.